Glossar


 

Analytische Biomechanik nach R. Sohier (ABS):

Biomechanik: Die Mechanik sowie die biologischen Bedingungen und Gesetzmässigkeiten der Bewegungssteuerung auf wissenschaftlichen Grundlagen.

ABS: Das wissenschaftlich aufgebaute Analysekonzept vergrössert die Kenntnisse der biomechanischen Normen sowie der Abweichung, auch der Statik und Gang betreffend. Erhöht das Verständnis für viele strukturelle Störungen und Rückwirkungen auf den Stoffwechsel- und Ernährungszustand des Gelenkes selbst und der sie umgebenden Weichteile. Mit speziellen Grifftechniken wird die Qualität der allgemeinen Körperwahrnehmung animiert und die Präzision der Bewegungsabläufe neu stimuliert.

 

 

Ausgleich

Der Ausgleich von Nehmen und Geben gilt in allen Systemen und muss im Gleichgewicht stehen. Das Sprichwort "geben ist seeliger, denn nehmen" ist systemisch heikel und führt zu Problemen.

 

 

Bodenanker

Um das innere Bild einer Situation darzustellen werden Kartonplatten auf den Boden gelegt.

Bild folgt.

 

 

Brettaufstellungen

Brettaufstellungen eigen sich, um eine Situation bildlich darzustellen (inneres Bild) und / oder aus einer anderen Optik betrachten zu können. Sie sind eines von vielen Hilfsmitteln bei einem Coaching / Beratung. Den Themen sind keine Grenzen gesetzt: Gesundheit, berufliche Situation, Beziehung, Familie, psychische Belastung, Entscheidungen etc.

Dazu wird ein Holzbrett mit Figuren benutzt.

 

EFT (Emotional Freedom Techniques)

EFT geht wie alle Methoden der sogenannten energetsichen Psychologie davon aus, dass der Grund für jedes negative Gefühl in der Unterbrechung des Energieflusses im Körper liegt. Durch Affirmation des Themas und Klopfen bestimmter Akuupressurpunkte wird die energetische Blockade gelöst, die Energie kann wieder fliessen und das Symptom sich auflösen. (Quelle: www.2hintermann.ch)

 

 

Einzelsetting

Die Sitzung findet mit dem Klienten alleine statt.

 

 

Gruppensetting

Es wird in einer Gruppe gearbeitet. Die Gruppe setzt sich zusammen aus Leuten, die auch eine eigene Aufstellung haben, und aus Leuten, die sich als Stellvertreter zur Verfügung stellen, aber keine eigene Aufstellung haben. Jedes Gruppenmitglied kann als Stellvetreter gewählt werden.

 

 

Meditation

Meditation: (lat. meditatio = "Ausrichtung zur Mitte")

Die Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen sollen den Geist beruhigen und sammeln. Es gibt passive und aktive Meditationsübungen.

 

 

Ordnung

Wenn jeder seinem ihm gemässen Platz innehält und sich nicht über andere stelll und ihn ausfüllt, herrscht Ordnung.

Prinzipiell gilt: Vorrang der "Grossen" vor den "Kleinen"

Zum Beispiel:

Kinder sind gegenüber den Eltern auf dem Kinderplatz (= die "Kleinen"), auch wenn sie erwachsen sind. Die Eltern sind und bleiben die "Grossen".

Das erstgeborene Kind ist "grösser" als die nachfolgenden.

 

 

Progressive Entspannung nach Jacobson / Progressive Muskelrelaxation:

Bei der Progressiven Muskelrelaxation (=PMR) nach Edmund Jacobson handelt es sich um eine Entspannungstechnik, bei der durch bewusstes Wahrnehmen der willentlichen An- und Entspannung von Muskelgruppen ein vertiefter Entspannungszustand erreicht wird.

 

 

Stellvertreter

Sie vertreten eine Person des Systemes, zeigen auf, wie sie in Beziehung stehen zu anderen Personen des Systems und geben neutrale Aussagen über ihre Befindlichkeit.

 

 

Systemtherapie

Die Systemtherapie geht davon aus, dass unsere Familie ein System darstellt. Bei dem jede und jeder in Bezug zum Anderen steht. Es kommt zu Verstrickeungen, die uns oft nicht bewusst sind, uns aber im Alltag hinderlich sind oder gar blockieren. In den Sitzungen geht es darum, diese "sichtbar" zu machen und die Ordnung, die Zugehörigkeit und den Ausgleich herzustellen.

 

 

Zugehörigkeit

Jeder hat einen Platz im System und das Recht auf Zugehörigkeit.

Es steht niemandem zu, jemandem auszuschliessen oder zu verschweigen.